Winter in Hokkaido: Asahidake, blauer Himmel und außergewöhnlich feiner Pulverschnee

Winter in Hokkaido: Asahidake, blauer Himmel und außergewöhnlich feiner Pulverschnee

Ich wollte den Winter in Hokkaido mindestens einmal mit eigenen Augen erleben.

Der verschneite Asahidake im Winter, umgeben von Wolken
Asahidake erscheint zwischen den Wolken, während sich die winterliche Berglandschaft ständig verändert.

Nicht nur eine verschneite Landschaft sehen, sondern wirklich spüren, wie sich Hokkaido mitten im strengsten Winter anfühlt.

Der Berg Asahidake im Winter sieht völlig anders aus als im Sommer oder Herbst. Die gesamte Landschaft ist von Schnee bedeckt, und auch die Bäume verwandeln sich in weiße, verschneite Gestalten. Überall erstreckt sich eine stille Welt aus Weiß und Grau.

Und dann ist da dieser Pulverschnee. Ich hatte schon oft gehört, dass Hokkaido für seinen trockenen, feinen Schnee bekannt ist. Aber als ich tatsächlich dort stand, merkte ich schnell, dass die Realität noch einmal etwas ganz anderes ist. Der Schnee war unglaublich leicht und trocken – eine Qualität von Pulverschnee, die ich so bisher noch nicht erlebt hatte.

Ein seltener Moment mit blauem Himmel

Im Winter kann sich das Wetter am Asahidake innerhalb kürzester Zeit verändern. Mal verschwindet der Gipfel vollständig hinter den Wolken, dann öffnet sich plötzlich eine Lücke und der Berg zeigt sich wieder.

Gerade deshalb war der blaue Himmel an diesem Tag etwas ganz Besonderes.

Der verschneite Asahidake mit Wolken, die sich im Winter um den Gipfel bewegen
Asahidake zeigt sich mitten im Winter zwischen den Wolken.

Durch eine Lücke in den Wolken erschien der verschneite Asahidake. Das kräftige Blau des Himmels und das strahlende Weiß des Schnees bildeten einen wunderschönen Kontrast.

Nur wenige Augenblicke später konnte der Berg schon wieder von Wolken verborgen sein. Genau diese ständig wechselnde Landschaft machte den Winter am Asahidake für mich so faszinierend.

So viele Snowboarder aus dem Ausland!

Was mich ebenfalls überrascht hat, war die große Zahl an Snowboardern aus dem Ausland.

Rund um Asahidake waren erstaunlich viele Menschen unterwegs, die aus verschiedenen Ländern nach Hokkaido gekommen waren, um den berühmten Pulverschnee selbst zu erleben.

Als ich diese vielen internationalen Snowboarder sah, wurde mir noch einmal bewusst, welchen Stellenwert der Pulverschnee von Hokkaido weltweit hat.

Für mich war diese Reise nicht einfach nur ein Ausflug in die Berge. Es war eine Gelegenheit, einen Winter zu erleben, von dem ich schon lange gehört hatte.

Ich wollte schon immer den tiefsten Winter in Hokkaido erleben

Ich wollte mindestens einmal in meinem Leben den strengsten Winter in Hokkaido erleben.

Natürlich hatte ich vorher schon Bilder von verschneiten Landschaften gesehen. Aber die Wirklichkeit war noch beeindruckender. Die verschneiten Wälder, die Spuren im Schnee, die vollständig mit Schnee bedeckten Bäume und die Berge, die immer wieder hinter den Wolken verschwanden – alles wirkte wie eine völlig andere Welt.

Besonders beeindruckend war die Stille. Die Landschaft war fast vollständig weiß, und der Schnee schluckte viele der Geräusche. Es fühlte sich an, als wäre die Zeit für einen Moment langsamer geworden.

Genau dafür war ich nach Hokkaido gekommen. Ich wollte nicht einfach nur eine Sehenswürdigkeit besuchen, sondern den Winter selbst erleben.

Ein kleines Geheimnis beim Frühstück im Hotel

Natürlich darf bei einer Reise nach Hokkaido auch das Essen nicht fehlen.

Beim Frühstück im Hotel gab es ein Buffet mit vielen leckeren Spezialitäten. Besonders meine Aufmerksamkeit erregte der Lachsrogen.

Man konnte sich eine Schüssel mit reichlich Lachsrogen zusammenstellen. Und ehrlich gesagt war das ziemlich gefährlich lecker.

Ob ich vielleicht mehr als eine Schüssel gegessen habe?

Das bleibt ein kleines Geheimnis. 😏

Jedenfalls war es ein Frühstück, das perfekt zu einer Reise nach Hokkaido passte. Nach einem Spaziergang durch die verschneite Winterlandschaft schmeckt so ein reichhaltiges Frühstück gleich noch besser.

Eine vollständig verschneite Winterwelt rund um Asahidake

Rund um Asahidake war alles mit Schnee bedeckt. Gebäude, Bäume und Wege – überall lag eine dicke Schicht Schnee.

Verschneiter Wald und Winterlandschaft rund um Asahidake in Hokkaido
Die Umgebung des Asahidake mitten im tiefsten Winter vollständig mit Schnee bedeckt.

Im Sommer ist die Landschaft von sattem Grün geprägt. Im Winter verwandelt sie sich dagegen in eine fast vollständig weiße Welt.

Der Unterschied zwischen den Jahreszeiten ist wirklich erstaunlich.

Wenn man Asahidake nur aus der warmen Jahreszeit kennt, ist es fast schwer vorstellbar, wie stark sich die Landschaft im Winter verändert.

Die verschneiten Bäume standen still in der kalten Luft, während sich im Hintergrund die Berge immer wieder zwischen den Wolken zeigten. Schon ein kurzer Spaziergang fühlte sich wie ein kleines Winterabenteuer an.

Eine Landschaft, die nur der Winter erschaffen kann

Der Winter in Hokkaido war noch härter und gleichzeitig noch schöner, als ich ihn mir vorgestellt hatte.

Der unglaublich trockene Pulverschnee, die verschneiten Wälder, die sich ständig verändernden Wolken und die seltenen Momente mit blauem Himmel – all das machte diese Reise zu einer besonderen Erinnerung.

Ich bin froh, dass ich den Winter am Asahidake tatsächlich erlebt habe.

Vielleicht ist genau das der Reiz einer Reise nach Hokkaido im tiefsten Winter. Man weiß nie genau, wie sich der Berg im nächsten Moment zeigen wird.

Und natürlich bleibt da noch mein kleines Geheimnis vom Frühstück mit dem Lachsrogen. 😉

Der Winter in Hokkaido war kalt, streng und manchmal unberechenbar. Aber gerade deshalb war er so beeindruckend.

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